Der Wind streicht an Gesteinsschichten entlang und erzählt von längst verschwundenen Bergen. Die Indianer lebten im Einklang mit der Schöpfung, mit edlen, alten Bäumen, mit Tieren und Pflanzen. Wie in anderen Kulturen haben die Indianer immer in enger Beziehung zum Himmel gelebt. Sie haben dem Geschehen über ihren Köpfen grosse Aufmerksamkeit geschenkt und ihr Leben mit den ewigen Kreisläufen von Sonne, Mond und Sterne verwoben.

Der Vortrag verbindet Landschaftsfotografie mit Elementen der indianischen Mythologie. Perspektive und Detail öffnen den Blick für die vielfältigen Farben und Formen: Die Erde selbst wird zum Kunstwerk – wir sind im Indianerland. Von der tiefsten Schlucht, dem Grand Canyon, zu den höchsten Bäumen der Erde im Sequoia National Park, zu Felsformationen durch Wind und Wasser, Hitze und Kälte moduliert, geht die Fotoreise.

Von Reiner, Marlies und Philipp Löbe